Zahngesundheit

Zahngesundheit – Süßstoffe verursachen kein Karies

Süßstoffe verursachen keine Karies, denn die Mundbakterien können Süßstoffe nicht zu Säuren vergären, die dann die Zähne angreifen.

Die mineralischen Substanzen des Zahnschmelzes sind unter neutralen Bedingungen äußerst beständig.

Die Bakterien im Zahnbelag, der sich übrigens auch in den Phasen bildet, wenn keine Nahrung zugeführt wird, wandeln alle zerlegbaren Kohlehydrate – insbesondere Zucker und Stärke – in Säuren um. Je häufiger und länger die Zähne mit Kohlenhydraten in Berührung kommen, um so eifriger werden die Bakterien im Mund. Wie schnell und gründlich die entstehenden Säuren ihr zerstörerisches Werk verrichten, das hängt auch davon ab, in welchem Allgemeinzustand die Zähne sind und wie sorgfältig sie gepflegt werden.

Da Süßstoffe frei von vergärbaren Kohlenhydraten sind, liefern sie den Mundbakterien keinen Nachschub für die Säureproduktion. Speisen und Getränke mit Süßstoff vermindern deshalb das Kariesrisiko. Zur Geschmacksverbesserung von fluoridhaltigen Mund- und Zahnpflegeprodukten eingesetzt, unterstützen sie sogar die Kariesprophylaxe. Denn wohlschmeckende Zahnpasten und Mundwässer werden bekanntlich konsequenter und in kürzeren Intervallen angewendet – insbesondere von Kindern – als Produkte, die allzu medizinisch schmecken.

Hier finden Sie unseren Mythen-Checker zum Thema Süßstoff:

Süßstoff und Diabetes – Süßungsmittel sind eine gute Alternative

Eine gesunde Lebensweise bedeutet neben reichlich Bewegung auch eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Immer im Blick zu halten ist dabei der tägliche Zuckerkonsum. Zwar ist Industriezucker für Diabetiker schon lange kein vollständiges Tabu mehr, doch sollte er nur in Maßen eingenommen werden. Grundsätzlich gilt: nicht mehr als 50 Gramm Zucker am Tag, inklusive dem Fruchtzucker. Wer es also gerne süß mag, muss sich da einschränken. Doch Süßstoffe bieten Diabetikern eine gute Alternative.

Süßstoff und Diabetes – ein Stück mehr Lebensqualität

Sind Süßstoffe schädlich für Diabetiker oder entsteht Diabetes sogar durch Süßstoff? –Aufgrund zahlreicher Gerüchte stellen sich Betroffene häufig diese Fragen. Doch bislang gibt es keinen Nachweis dafür, dass Süßstoff in haushaltsüblichen Mengen gesundheitsschädlich ist. Aus diesem Grund sehen unter anderem das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) keinen Grund, vor Süßstoffen zu warnen. Und auch Ärzte raten bei Diabetes dazu einen Großteil des Zuckers durch alternative Süßungsmittel zu ersetzen. Denn Süßstoffe, wie unter anderem Aspartam, Cyclamat und Saccharin, sind gut untersuchte Substanzen. Laut der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) sind Süßstoffe nach derzeitigem Erkenntnisstand sogar gesünder als Fruchtzucker, der den Blutzuckerspiegel erhöht und die Blutfette ungünstig beeinflusst.

Süßstoff und Diabetes – maßvoller Verzehr von Süßungsmitteln ist völlig unbedenklich

Die künstlich hergestellten Süßungsmittel besitzen eine sehr hohe Süßkraft und es reichen bereits geringe Menge aus, um den gleichen süßen Geschmack wie mit Zucker zu erreichen. Ihr besonderer Vorteil: Sie besitzen einen sehr geringen Energiegehalt, die den Blutzucker nur gering oder sogar überhaupt nicht erhöhen. Dennoch bedeuten Süßungsmittel für Diabetiker keinen Freifahrtschein, denn mit Süßstoff gesüßt ist nicht gleich „kalorienfrei“. So nimmt, wer beispielsweise von einem mit Süßstoff gesüßten Kuchen die doppelte Portion isst, natürlich auch die doppelte Kalorienmenge auf. Und auf genau die kommt es bei Diabetikern an. Gerne vergessen wird auch, dass Kalorien über Getränke aufgenommen werden. Somit sollte auch hier in erster Linie auf Wasser und ungesüßten Tee zurückgegriffen werden. Light Getränke und Flüssigsüße im Kaffee und Tee können eine Abwechslung bieten.

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Anja RothÖffentlichkeitsarbeit Deutschland

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