Ein häufiger Grund für Verwirrung ist, dass verschiedene Arten von Süßungsmitteln oft in einen Topf geworfen werden. Dabei unterscheidet man jedoch zwischen:
- Zuckern (z. B. Saccharose, Honig oder Agavendicksaft)
- Süßstoffen (z. B. Sucralose, Aspartam oder Steviolglycoside) und
- Zuckeraustauschstoffen bzw. Zuckeralkoholen (z. B. Xylit, Sorbit oder Erythrit)
Diese Gruppen haben sehr unterschiedliche ernährungsphysiologische Eigenschaften – etwa in Bezug auf Kalorien, Stoffwechsel oder Verträglichkeit.
Ob ein Lebensmittel Zucker oder alternative Süßungsmittel wie Süßstoffe oder Zuckeralkohole enthält, lässt sich in der Zutatenliste erkennen. Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe werden häufig in zuckerfreien Kaugummis, Bonbons oder anderen zuckerfreien süßen Lebensmitteln verwendet – häufig sind diese mit der Aufschrift „light“, „zero“ oder „zuckerfrei“ gekennzeichnet.
Besonders Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe werden von VerbraucherInnen aber häufig nicht unterschieden oder gar verwechselt, was leicht zu Missverständnissen führen kann.
Wir erklären die wichtigsten Unterschiede!