Süßstoff im Trinkwasser

Süßstoff im Trinkwasser: Das sollte man wissen

Bei Analysen der Wasserqualität an verschiedensten Orten in Deutschland kommt es seit einiger Zeit vor, dass auch Spuren von Süßstoffen in unserem Trinkwasser zu finden sind. Die Berichterstattung zu diesem Thema erweckt den Eindruck, dass Süßstoff unser Trinkwasser regelrecht verunreinigt. Doch welchen Einfluss hat der in diversen Trinkwasseranalysen festgestellte Anteil an Süßstoff tatsächlich auf unsere Gesundheit?

Welcher Süßstoff kommt im Trinkwasser vor?

Wenn von Süßstoffen im Leitungswasser oder Trinkwasser die Rede ist, muss man sich zunächst einmal vor Augen führen, dass es sich lediglich um einen Süßstoff geht, der bei Trinkwassertests nachgewiesen werden kann: Acesulfam K. Wie bei nahezu allen Süßstoffen, handelt es sich bei Acesulfam K um eine extrem stabile Verbindung.  Die kann der menschliche Körper nicht verstoffwechseln. Deshalb wird Acesulfam K, nach dem Konsum, unverändert wieder ausgeschieden.

Wie kommt Süßstoff in unser Trinkwasser?

Die bereits erwähnte höchst stabile Verbindung von Süßstoffen ist nicht nur vom menschlichen Körper nicht verarbeitet werden, auch die meisten Klärwerke haben keine Möglichkeit den Süßstoff aus dem Abwasser zu filtern. So gelangt das geklärte Frischwasser, samt Süßstoffspuren, zurück in die Umwelt und über das Grundwassser zurück in unser Trinkwasser.

Ist Süßstoff im Grundwasser schädlich für Wasserorganismen?

Umfassende wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass durch die Acesulfam K-Bestände in unserem Grund- bzw. Trinkwasser weder kurz- noch langfristig ein akutes oder chronisches Risiko für Süßwasserlebewesen ausgeht. Süßstoff im Grundwasser schadet also weder Wasserorganismen noch dem Menschen.

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